Kein EHEC
Das Lebensmittel Nr.1 ist gut geschützt
In seiner Presseerklärung vom 26.06.2011 erklärt das Umweltbundesamt, dass für Trinkwasser eine Gefahr durch den EHEC-Ausbruchsstamm ausgeschlossen werden könne. In größeren Wasserversorgungen mit täglicher mikrobiologischer Überwachung kämen Darmbakterien fast nie vor. Auch bei sehr kleinen öffentlichen Wasserwerken und Hausbrunnen, die weniger überwacht würden, sei das Auftreten des aktuellen EHEC-Ausbruchsstammes äußerst unwahrscheinlich. UBA-Präsident Jochen Flasbarth warnte vor unbegründeter Panikmache.
Der Geschäftsführer des ZWO, Herr Bernd Petermann, erklärt zum „Lebensmittel Nr.1“:
„Die EHEC-Epidemie zeigt uns wieder einmal, dass wir nicht in einer sterilen Welt leben.
Dieser Lebenswirklichkeit Rechnung tragend und zum Schutz der menschlichen Gesundheit, schreibt die sogenannte ‚Trinkwasserverordnung‘ jedem Wasserversorgungsunternehmen – unabhängig von seiner ‚Größe‘ – regelmäßige Untersuchungen des von ihm gelieferten Trinkwassers zwingend vor. Hierbei werden sowohl die chemisch-physikalischen als auch insbesondere die mikrobiologischen Eigenschaften untersucht. Für den Fall des Auftretens einer mikrobiologischen Belastung im noch nicht aufbereiteten Rohwasser, kann dieses wirkungsvoll durch herkömmliche Desinfektionsverfahren gereinigt werden.
Für die Aufbereitung von Trinkwasser verwendet der ZWO ausschließlich Grundwasser, was das Risiko einer Kontaminierung – im Gegensatz zu Oberflächenwasser - mit aus menschlichen und tierischen Ausscheidungen stammenden Mikroorganismen ausschließt.
Das Trinkwasser des ZWO erfüllt zu jeder Zeit die strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung und kann daher völlig unbedenklich genossen werden.“
Die Quelle für Stadt und Kreis Offenbach

Der Zweckverband Stadt und Kreis Offenbach versorgt mit 6 Wasserwerken und mehr als 100 Förderbrunnen 13 kommunale Großabnehmer mit Trinkwasser.